, Alewelt Christian

Sophias Rennbericht vom Ironman Hawaii

Mein Ironman-Abenteuer auf Hawaii

Mein Ironman-Abenteuer auf Hawaii

Vor ein paar Tagen durfte ich bereits zum 3. Mal bei der Ironman WM in Kona a den Start gehen. Ein Moment, der sich immer noch ein bisschen unwirklich anfühlt. Was früher wie ein ferner Traum schien, ist tatsächlich wahr geworden: Ich habe die Zehn-Stunden-Marke geknackt und bin in meiner Altersklasse auf Platz 3 der Welt gelandet.

Der Tag begann wie so oft mit einem wackligen Start ins Schwimmen. Zwischen den Wellen, dem Chaos und einer milden Portion Seekrankheit suchte ich meinen Rhythmus. Als plötzlich ein paar Delfine neben mir auftauchten, war das genau der Moment, der mich zur Ruhe brachte. Von da an lief es rund (oder zumindest ruhiger).

Auf dem Rad ging’s dann richtig los: weiter hinten im Feld gestartet, mit viel Gegenwind und ordentlich Respekt vor der Strecke. Aber irgendwie lief’s. Vielleicht auch dank der vielen bekannten Gesichter unterwegs, die mich mit jedem Zuruf getragen haben. Am Ende hatte ich tatsächlich die schnellste Radzeit des Tages, was ich erst gar nicht glauben konnte.

Beim Laufen hieß es dann einfach: durchziehen, genießen, und das Erlebnis aufsaugen. Als ich ins Ziel kam und realisierte, dass ich unter zehn Stunden geblieben war, war das pure Gänsehaut.

Hawaii war einmal mehr ein Beweis dafür, dass alles möglich ist, wenn man Geduld, Leidenschaft und den Mut hat, groß zu träumen.
Und natürlich wäre all das ohne die Unterstützung meiner Familie, Freunde, Vereinskolleg:innen und all der Menschen, die mich auf dieser Reise, egal ob vor Ort oder aus der Ferne begleitet haben, nicht möglich gewesen.
Mahalo! 🌺